Einer alten Legende nach lebte im Hochland Guatemalas eine talentierte Kunsthandwerkerin, die für ihre liebevoll gefertigten Sorgenpüppchen bekannt war. Man sagte, diese kleinen Puppen besäßen eine besondere Gabe: Sie hörten die Sorgen der Menschen und verwandelten sie in friedvolle Träume und neue Hoffnung.
Doch die Kunsthandwerkerin wünschte sich, ihren Puppen noch mehr Bedeutung und Einzigartigkeit zu verleihen. Eines Tages begann sie, sie mit farbenfrohen Maya-Mustern zu schmücken. Mit großer Hingabe webte sie kleine Stirnbänder und traditionelle Textilien in leuchtenden Farben, die die Schönheit und Kultur ihrer Heimat widerspiegelten.
Sie gab ihnen den Namen „Itzel“ - zu Ehren des Mondes, der Nacht für Nacht über ihrem Dorf schimmerte, die Wege der Menschen erhellte und ihre Herzen mit Zuversicht erfüllte.
Seitdem erinnert uns Itzel daran, dass wir mit unseren Sorgen niemals allein sind. Sie schenkt Trost, hört zu und bringt Harmonie, Hoffnung und inneren Frieden in unser Leben.